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Blasinstrumente
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Der Münchener Instrumentenbauer Benedikt Eppelsheim baute zunächst zwei Instrumente aus der Saxophonfamilie, die 1999 erstmals als spielbare Prototypen auf der Musikmesse Frankfurt ausgestellt wurden. Inzwischen sind weitere Modelle hinzugekommen wie das Baß-Saxophon, das eine Oktave unter dem Tenor liegt, eine Kontrabaßklarinette und in Zusammenarbeit mit Guntram Wolf das Kontrafagott Kontraforte. Das Piccolo Bb-Saxophon Soprillo liegt eine Oktave über dem Sopran und eine halbe Oktave über dem Sopranino. Der Tonumfang reicht von tief-B bis Hoch- es; innerhalb dieses Bereichs ist das Instrument mit dem kompletten Klappenwerk ausgestattet. Die obere Oktavklappe ist im Mundstück plaziert, als Blatt wurde ein kürzer geschnittenes der Es-Klarinette verwendet. Wegen der geringen Größe konnte kaum auf bereits existierende Teile aus dem Saxophonbau zurückgegriffen werden, so daß der Konus mit dem Tonlochnetz, die Mechanik und das Mundstück neu entwickelt werden mussten. Das Tubax ist ein Kontrabass-Saxophon in Es in einer völlig neuen Bauform. Durch das vierfach gewundene Schallrohr, kommt das Instrument auf die handliche Größe von 114 cm aus. Es ist wesentlich enger mensuriert als das Kontrabaß-Saxophon in der bekannten Bauform und kann mit einem Baritonmundstück gespielt werden. Es verfügt über das komplette Klappensystem eines modernen Saxophons. Wegen der abweichenden Korpusform ist die Bewegungsübertragung von den Griffteilen zu den Klappendeckeln zum Teil nur über Umlenkungen zu erreichen. Damit hierbei eine präzise Übertragung der Bewegung erzielt wird, wurden an den Verbindungen Kugellager verwendet. Eppelsheim stellt auch ein Tubax-Modell in tief-B her (Foto rechts). |
![]() Mehr Info gibt es über eppelsheim.com ![]() |
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